Samstag , 22 Juli 2017

Joggen

Selbst im Winter sind sie in den Großstädten unterwegs, im Sommer eilen sie durch jeden Park: Jogger sind für viele Menschen das Sinnbild für Fitness und Gesundheit. Doch gerade Anfänger halten oftmals nicht lange durch und schlagen angesichts schmerzender Lungen und scheinbar zu langsamen Fortschritts alle guten Vorsätze in den Wind.

Gehen oder Joggen – Wo liegt der Unterschied?

Wer denkt, Joggen ist nur schnelles Gehen, der irrt gewaltig. Denn während beim Joggen das Herz-Kreislauf-System stärker in Schwung kommt, ist das Gehen weitaus gelenkschonender. Auch Menschen mit Rückenproblemen können beim Joggen Probleme bekommen. Absolute Anfänger sollten es daher nicht nur ruhig angehen lassen, sondern am besten im Vorfeld den Hausarzt konsultieren. Der kann sagen, ob das Joggen die geeignete Sportart für die eigene Gesundheit ist beziehungsweise worauf man unbedingt achten sollte. Insbesondere wenn es in der Vergangenheit schon einmal Herzprobleme gab sowie bei älteren und übergewichtigen Menschen, ist der Gang zum Arzt ein Muss!

Wie wird man zum Jogger?

Das beste Rezept, um mit dem Joggen anzufangen, sind keine übersteigerten Erwartungen. Besser ist es, langsam zu starten. Brennende Lungen sind beispielsweise ein Hinweis darauf, dass man zu schnell begonnen hat. Gerade wer noch ungeübt ist, sollte daher mit einem Tempo beginnen, bei dem noch eine Unterhaltung möglich ist. Geht die Puste zum Sprechen aus, ist es Zeit langsamer zu werden und zum Beispiel einige Minuten zügiges Gehen einzulegen. Später ist es möglich, das Tempo zu steigern.

Darüber hinaus helfen die richtigen Schuhe Verletzungen vorzubeugen und damit die Freude am Joggen länger zu erhalten. Ein gut ausgerüsteter Sportwarenhandel bietet in der Regel die Möglichkeit, Joggingschuhe anpassen zu lassen.

Und zu guter Letzt: Regelmäßigkeit. Viele Anfänger halten nicht länger als einen Monat durch, weil sie sich überanstrengt oder gar verletzt haben, nicht auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achteten und es nicht geschafft haben, die Zeit für das Joggen in ihren Alltag einzubauen. Empfehlenswert sind feste Termine. Für mehr Motivation sorgen Freunde, die zur gleichen Zeit mit dem Joggen beginnen.

Die Vorteile des Joggens

Stellt sich die Frage, ob sich die ganze Mühe lohnt. Das Joggen hat wie viele andere Sportarten einen positiven Effekt auf die Psyche. Zudem profitiert der Körper: Das Herz und die Lungen werden trainiert, die Gefäße profitieren und auch die Knochen können durch die regelmäßige Bewegung erstarken. In Verbindung mit einer gesunden Ernährung lassen sich zudem die Blutfettwerte reduzieren. Fazit: Laufwillige, die sich an ein paar einfache Regel halten, finden im Joggen nicht nur ein ausgleichendes Hobby, sie tun auch ihrem Körper etwas Gutes.