Dienstag , 27 Juni 2017
Startseite » News zu Finanzen + Vorsorge » Das sind die beliebtesten Geldanlagen der Deutschen 2017

Das sind die beliebtesten Geldanlagen der Deutschen 2017

Regelmäßig geht der Verband der Privaten Bausparkassen der Frage nach, wie die Deutschen ihr Geld anlegen. Insbesondere in Zeiten der Niedrigzinsen könnte man dabei erwarten, dass die Sparer eher zu renditeorientierten Anlageprodukten greifen. Doch im Vergleich zum Vorjahr scheinen 2017 noch weniger Menschen in Aktien und Co. anzulegen. Andere Anlageformen büßen ebenfalls an Beliebtheit ein.

Kaum eine Geldanlage kann an Beliebtheit zulegen

Bei den aktuell niedrigen Zinsen hadern viele Verbraucher damit, wo sie ihr Geld anlegen sollen. Schließlich versprechen nur Geldanlagen eine vielversprechende Rendite, auch wenn sie mit Risiken verbunden sind. Die aktuelle Umfrage des deutschen Bausparkassenverbandes zu den Anlagegewohnheiten der Bundesbürger 2017 zeigt , dass die Menschen immer weniger auf ihr Sparbuch vertrauen. Nur noch 42 Prozent der Befragten geben im Gegensatz zu 48 Prozent im Jahr 2016 an, ihr Geld auf ein Sparbuch einzuzahlen. Damit bleibt das Sparbuch zwar noch immer die verbreiteste unter den Anlageformen. In den Vorjahren hatte es aber immer einen deutlichen Vorsprung vor anderen Sparvarianten. Nun beträgt die Differenz zum Girokonto nur noch ein Prozent.

Bundesbürger bauen auf Verfügbarkeit

Das Girokonto ist dabei die einzige Anlageform, die in der Befragung an Beliebtheit etwas zunimmt. 2016 gaben 39 Prozent der Umfrageteilnehmer an, ihr Geld auf einem Girokonto aufzubewahren. In diesem Jahr sind es zwei Prozent mehr. Dabei handelt es sich bei einem Girokonto gar nicht um eine Anlage im klassischen Sinn, denn hier sind im Normalfall gar keine Zinsen zu erzielen. Viele Verbraucher scheinen ihr Geld also lieber immer verfügbar zu haben, anstatt es für längere Zeit zu investieren.

Aktien weiterhin zu unsicher für Sparer

Die Beliebtheitswerte der anderen Anlagen  stagnieren oder sinken ebenfalls. Auf Platz drei liegen aktuell Bausparverträge (34 Prozent). Danach folgen Renten- und Lebensversicherungen (32 Prozent), Immobilien (26 Prozent), Terminanlagen wie Tages- und Festgeldkonten (23 Prozent) sowie die Riester-Rente (20 Prozent). Investmentfonds und Aktien, mit denen sich teilweise hohe Renditen erzielen ließen, sind in der Sparergunst im Übrigen auf Platz 8 und 9. Nur 20 bzw. 15 Prozent der Befragten gaben an, einen Teil ihres Geldes auf diese Weise zu investieren.