Mittwoch , 16 August 2017
Startseite » News zu Finanzen + Vorsorge » Stiftung Warentest hilft: Wann zahlt die Haftpflichtversicherung?

Stiftung Warentest hilft: Wann zahlt die Haftpflichtversicherung?

Eine private Haftpflichtversicherung sollte jeder haben. Denn schon durch kleine Missgeschicke können Personen verletzt oder deren Eigentum beschädigt werden. Die damit verbundenen Haftungsansprüche können teuer für den Verursacher werden. An dieser Stelle springt die Privathaftpflicht ein und kommt für den Schaden auf. Doch nicht jeder Versicherer zahlt immer, warnt aktuell Stiftung Warentest.

Privathaftpflicht: „Neuere Verträge decken meist mehr Risiken ab“

Mit einer privaten Haftpflichtversicherung sind Verbraucher meist sehr gut abgesichert. Doch wie in der aktuellen Finanztest (Ausgabe 10/2016) von Stiftung Warentest hingewiesen wird, kann sich von Zeit zu Zeit ein Vertragsabgleich lohnen. Denn „neuere Verträge decken meist mehr Risiken ab als ältere“. Die Verbraucherorganisation zeigt im Zuge dessen einige Situationen auf, in denen nicht jede Haftpflichtversicherung einspringt. Wem dies jedoch wichtig ist, der sollte entsprechend Tarife vergleichen und zu einem neuen Versicherer wechseln.

Um die passende private Haftpflichtversicherung zu finden, können Sie auf haftpflichtversicherung-testsieger.de einen Vergleich anfordern oder diese direkt online abschließen.

Zahlt Haftpflichtversicherung für Schäden an ausgeliehenen Sachen?

Nicht jede Privathaftpflicht kommt beispielsweise für Gefälligkeitsschäden auf. Damit ist ein Schaden gemeint, den Versicherte im Zuge eines Freundschaftsdiensts verursachen, etwa wenn sie beim Umzug eines Freundes einen teuren Spiegel aus Versehen fallen lassen. Gleiches gilt, wenn sich Versicherte Sachen ausleihen oder mieten. Kommen diese zu Schaden, zahlt der Versicherer nur, wenn der Vertrag die entsprechende Leistung vorsieht.

Für Familien ist besonders die Frage wichtig, ob deliktunfähige Kinder mitversichert sind. Damit ist der Nachwuchs unter sieben Jahre gemeint. Schubst dieser beim Spielen in der Wohnung eines Verwandten den Fernseher um, kommt der Versicherer für den Schaden nur auf, wenn die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Sind sie dieser hingegen nachgekommen, zahlt der Versicherer nur dann, wenn deliktunfähige Kinder mitversichert sind.

Achtung: Kündigungsfrist bei der privaten Haftpflichtversicherung beachten

Wer einen Versicherungswechsel anstrebt, sollte an die Kündigungsfrist denken. Diese beträgt drei Monate vor Vertragsende. Da die Policen häufig zum Jahresende auslaufen, ehe sie sich automatisch um ein weiteres Jahr verlängern, sollten viele Versicherte den 30. September im Kalender rot anstreichen. Denn bis dahin muss die Kündigung beim alten Versicherer vorliegen, sodass das neue Jahr auch mit einer neuen Haftpflichtversicherung begonnen werden kann.