Samstag , 21 Oktober 2017
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Radtour mit Power: E-Bikes im Test bei Stiftung Warentest

Elektrofahrräder erfreuen sich gr0ßer Beliebtheit. Da die Räder mit Motorunterstützung jedoch nicht besonders preiswert sind, sollten Verbraucher vor dem Kauf eines E-Bikes unbedingt verschiedene Modelle miteinander vergleichen. Genau das hat Stiftung Warentest für die aktuelle test-Ausgabe (7/2016) gemacht. Fünf Drahtesel fallen dabei mit mangelhaft durch.

Preis fürs Elektrorad sagt wenig über Qualität aus

Fahrradfahren gehört für viele Menschen zum Alltag dazu – egal ob zur Arbeit, am Wochenende mit Freunden und Familie oder mehrtägige Fahrradtouren. Insbesondere auf langen Touren kann das Radeln jedoch anstrengend werden. Abhilfe schaffen Elektrofahrräder „mit eingebautem Rückenwind“, so Stiftung Warentest. Die Verbraucherorganisation hat sich aktuell 15 Modelle genauer angeschaut und diese hinsichtlich Fahrverhalten, Antrieb und Handhabung getestet. Insgesamt fällt das Ergebnis erfreulich aus, denn sieben E-Bikes werden im Test mit „Gut“ bewertet. Fünf Elektrofahrräder sind jedoch nicht zu empfehlen.

Am besten schnitt das E-Bike B8.1 von Flyer ab. Es weist ein sehr gutes Fahrverhalten und hohe Stabilität ohne Gepäck auf. Mit 3.300 Euro ist das Elektrorad allerdings das teuerste im Test. Zudem gehört es mit seinen 27,5 Kilogramm zu den schweren Modellen. Wessen Budget deutlich kleiner ist, findet mit City Nexus von Decathlon/Riverside einen ebenfalls mit „Gut“ bewerteten Drahtesel. Er kostet nur 1.800 Euro. Wesentlich weniger sollten Verbraucher der Untersuchung zufolge jedoch nicht ausgeben. Denn die Räder von Aldi Nord (Hansa Alu-City-Elektrorad, 900 Euro) und Fischer (Alu-Elektro-Citybike, 1.200 Euro) fallen mit „Mangelhaft“ durch. Mit dieser Bewertung müssen auch Premio E8 F von Pegasus (2.400 Euro), E-Courier Forma von Stevens (2.700 Euro) und Traveller E Tour FL von Kettler (2.550 Euro) leben.

Gute E-Bikes laut Stiftung Warentest:

  • Flyer – B8.1
  • Victoria – e-Manufaktur 7.9
  • Decathlon/Riverside – City Nexus
  • Raleigh – Dover Impulse 8 HS
  • Kalkhoff – Agattu Impulse 8 HS
  • Kreidler – Vitality Eco 3 FL
  • KTM – Amparo 8M

E-Bike kaufen: Darauf sollten Verbraucher achten

Verbraucher, die sich ein Elektrorad zulegen wollen, sollten damit nicht nur eine Probefahrt bestenfalls mit Gepäck unternehmen, um ein Gefühl für die Fahrstabilität zu bekommen. Es empfiehlt sich zudem einen Blick auf den Akku werfen, denn manche Räder im Test hatten nur eine geringe Reichweite von weniger als 50 Kilometern. Manchen Radlern ist auch wichtig, dass sich der Akku schnell aufladen lässt. Im Test betrug die Ladezeit zwischen 3 und 5,3 Stunden. Ebenfalls ratsam: Maximales Gesamtgewicht des Rades und Kosten für Ersatz-Akku beachten.