Mittwoch , 16 August 2017
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Kindersitze für das Auto: Wie schützen Sie Ihr Kind vor einem Unfall?

Kinder sind während eines Unfalls besonders gefährdet. Denn die Kräfte etwa während eines Aufpralls mit einem anderen Wagen wirken auf den kleinen Körper besonders stark. Hinzu kommt: Normale Sicherheitsgurte sind auf größere Menschen ausgerichtet. Daher müssen Kinder in einem Kindersitz untergebracht sein. Leider sind manche Modelle auch heute noch umständlich oder bieten keine ausreichende Sicherheit. Aktuell hat die Stiftung Warentest Babyschale und Kindersitze getestet.

Babyschalen und Autositze in Test bei Stiftung Warentest

In der Vergangenheit gab es von der Stiftung Warentest immer wieder Horrormeldungen zur Sicherheit von Autokindersitzen. Im Jahr 2014 wurden beispielsweise zehn günstige Modelle überprüft. Nur ein Kindersitz erreichte eine gute Bewertung. Drei waren noch befriedigend, während ganze sechs Modelle mit einem mangelhaften Ergebnis im Test durchfielen. Im diesjährigen Test (test-Ausgabe 6/2016) untersuchte die Stiftung hingegen teurere Babyschalen und Kindersitze, die Babys von der Geburt an schützen können sowie Modelle für Ein- bis Elfjährige. Die Preisspanne der getesteten Sitze und Babyschalen reicht dabei von 95 bis 620 Euro.

Testsieger ist eine Babyschale

Die gute Nachricht ist, dass im Vergleich zu anderen Tests diesmal sehr viele Kindersitze gute Ergebnisse erzielten. Die Babyschale „Kiddy Evo-Luna i-Size“ kann als einzige mit einer sehr guten Gesamtbewertung überzeugen. Sie gehört jedoch mit 450 Euro zu den teureren Angeboten im Test und hat nach rund einem Jahr ausgedient – dann ist sie zu klein für das Kind und muss durch einen Kindersitz ersetzt werden.

Mangelhafte Modelle: Keine Sicherheit, dafür Schadstoffe

Leider gibt es aber auch zwei Kindersitze, die mit einem „mangelhaft“ abgestraft werden: die Babyschale „Kiwy SF01 Q-Fix“ und der Kindersitz „KidsEmbrace Batman“. Die Babyschale bietet nicht genug Sicherheit, ist schlecht zu handhaben und enthält darüber hinaus Schadstoffe. Der Kindersitz kann ebenfalls bei der Handhabung sowie bei der Ergonomie nicht überzeugen, zudem besteht ein hohes Verletzungsrisiko für das Kind bei einem Seitenaufprall.